Festessen ohne Fleisch: Veganer Weihnachtsbraten

Ein Gastbeitrag von Natalie Heinemann, Bloggerin auf www.kochen-mit-genuss.org, dieses Mal mit einem veganen Rezept für unseren Green & Clean Blog.

@Natalie, vielen Dank für den Beitrag!

Wiehnachtstafel

Ein Braten wie Ente, Gans oder Wild ist für viele Menschen zum Weihnachtsfest das Nonplusultra. Viele Menschen entscheiden sich jedoch zugunsten des Tierwohls oder ihrer eigenen Gesundheit für eine vegane oder zumindest vegetarische Ernährung. Das folgende Rezept zeigt, dass es zu Weihnachten nicht immer Fleisch sein muss und dass die vegane Küche zu Weihnachten richtig lecker sein kann. Alle Zutaten sind im Supermarkt verfügbar. Die Zubereitung ist nicht so schwer.

Ein Braten, der sich gut vorbereiten lässt

Dieser vegane Weihnachtsbraten lässt sich gut vorbereiten. Der Braten kann schon einige Tage vor dem Verzehr zubereitet werden. Im Kühlschrank ist er mehrere Tage haltbar. Der Braten sollte eine Stunde vor dem Essen aus dem Kühlschrank genommen werden. Er muss dann noch 20 Minuten bei Ober- und Unterhitze und 160 Grad Celsius im Ofen gewärmt werden. So kann der Braten auch gut beim Weihnachtsbesuch zu den lieben Verwandten mitgenommen werden.

Das wird benötigt – Zutatenliste

Das Rezept gilt für vier Personen. Der Braten wird mit Rotweinsauce bereitet. Die Zutaten gibt es im Supermarkt. Das wird benötigt:

Für den Braten

  • 500 Gramm Kidneybohnen, gekocht und abgetropft
  • 5 Esslöffel Haferflocken
  • 4 Esslöffel geschroteter Leinsamen
  • 2 Esslöffel Tomatenmark
  • 1 Teelöffel Salz
  • 1 Zwiebel
  • 1 Esslöffel Mehl
  • 3 Esslöffel vegane Margarine, geschmolzen
  • 12 Esslöffel Wasser

Für die Rotweinsauce

  • 50 Gramm Knollensellerie
  • 1 mittelgroße Möhre
  • 1 Zwiebel
  • 1/2 Stange Porree
  • 2 Zweige Thymian
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 1 Esslöffel Tomatenmark
  • 200 Milliliter vegane Gemüsebrühe
  • 200 Milliliter Rotwein
  • einige Pimentkörner
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 Esslöffel neutrales Pflanzenöl
  • Salz
  • 1 Teelöffel Pfeffer

Tipp: Wenn Kinder mitessen, kann für die Sauce statt Rotwein auch roter Traubensaft verwendet werden.

So klappt es mit der Zubereitung

Leinsamenschrot in 12 Esslöffel Wasser einweichen und am besten über Nacht quellen lassen.
Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Bohnen mit dem Kartoffelstampfer oder mit dem Stabmixer (geeignete Modelle findet man hier: https://www.kochen-mit-genuss.org/stabmixer/) grob zerkleinern.

Bohnen, Leinsamen, Zwiebel, Haferflocken, Tomatenmark, Salz und Mehl vermengen. Die Margarine nach und nach dazugeben und alles zu einer gleichmäßigen Masse verkneten.
Eine Kastenform, ca. 25 Zentimeter lang, mit Backpapier auslegen. Masse in die Form geben und glattstreichen. Den Braten bei 200 Grad Celsius Ober- und Unterhitze auf der mittleren Schiene im Backofen ca. 40 Minuten backen. Der Braten sollte eine schöne Kruste haben und sich von den Rändern der Form lösen. Braten aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Der abgekühlte Braten sollte über Nacht zugedeckt in den Kühlschrank gestellt werden, um durchzuziehen.

Vor dem Servieren den Braten etwa 20 Minuten bei 170 Grad Celsius Ober- und Unterhitze im Backofen erwärmen. Auf einen Teller stürzen und in Scheiben schneiden.

Eine leckere Rotweinsauce als Krönung

Sellerie, Möhre und Zwiebel schälen. Sellerie und Möhre in ungefähr zwei Zentimeter große Stücke schneiden. Zwiebel vierteln. Porree putzen, gründlich waschen und in Ringe schneiden. Kräuter waschen und trockenschütteln.
Öl erhitzen. Gemüse dazugeben und etwa drei Minuten andünsten (Mehr Infos: https://www.kuechengoetter.de/videos/gemuese-einfach-und-richtig-duensten).

Die Zwiebel sollte goldbraun sein. Tomatenmark dazugeben. Alles gut verrühren. Das Tomatenmark etwa zwei Minuten mit braten. Es sollte eine rostbraune Farbe haben. Die übrigen Zutaten dazugeben und unter gelegentlichem Rühren ca. eine Stunde köcheln lassen. Sauce durch das Sieb passieren und dann zum Braten servieren.

Das passt dazu

Zu diesem festlichen Braten passt feines Möhrengemüse. Auch Pastinaken, Kohlrabi oder eine Mischung aus Kohlrabi und Möhren sind als Gemüsebeilage geeignet. Als Sättigungsbeilage eignen sich Polenta-Taler. Sie sind eine ausgefallene und leckere Alternative zu Kartoffeln und eignen sich perfekt zum Weihnachtsfest. Die Rezepte für die Beilagen sind im Internet zu finden.

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